Halbtagswanderungen um Altenau

 

Ausgangspunkte der Halbtagswanderungen sind ebenfalls der Busbahnhof bzw. der Parkplatz Schultal.

 

Dauer: ca. 3-5 Stunden

1 Torfhaus – Magdeburger Weg – Altenau

Länge:  ca. 11 Kilometer

Mit dem Linienbus (der nur an Samstagen, Sonn- und Feiertagen fährt) fährt man zum 800 Meter hoch gelegenen Altenauer Ortsteil Torfhaus. Vom Großparkplatz aus geht es entlang der Bundesstraße 4 ca. 200 Meter in südliche Richtung, am Straßenabzweig nach Altenau den Fußweg neben der Straße wählen, am Gelände der Jugendherberge sowie am rechterhand liegenden Parkplatz vorbei und bis in die kleine Senke.

 

Nach einem Wildbach biegt der romantische Magdeburger Weg nach rechts ab. Diesem folgt man und quert den urwaldähnlichen Hang der Steilen Wand bis in das kleine, enge Nabental mit dem gleichnamigen Wasserfall. Dann führt der Weg ein kurzes Stück am Graben entlang, weiter bergab durch den Wald zur „Wiege des Dammgrabens“. Hier vereinen sich zwei Gräben zum Dammgraben, nämlich der Nabentaler-Graben und der Blochschleife-Graben, der in einem gemauerten Mundloch den unterirdischen Wasserlauf verlässt. In Fließrichtung des Wassers geht es den Dammgraben entlang bis zum Förster-Ludewig-Platz und weiter, die Steilewandstraße querend, zum Tischlertalwehr und zum Silberbrunnen, über den Mühlenberg oder entlang der Kleinen Oker zurück nach Altenau.

 

2 Förster-Ludewig-Platz – „Wiege des Dammgrabens“ – Wellnerweg

Länge:  ca. 12 Kilometer

Die Wanderung führt zunächst ins Schultal. An der Stelle, wo man auf der „Altenauer-Runde“ („R“-Zeichen) hinter dem einzigen Haus rechts abbiegen soll, geht es nun geradeaus weiter auf schmalem Pfad links vom Schneidwasserbach, später auf einem Forstweg weiter, der sich ansteigend vom Bach entfernt und am Förster-Ludewig-Platz auf den Dammgraben trifft, am Graben entlang dem Wasser entgegen durch schönen, ruhigen Hochwald bis zur „Wiege des Dammgrabens“ (siehe Wanderung 1), dann noch 300 Meter bergauf bis zu einem breiten Forstweg. Auf diesem immer rechts haltend erst ansteigend, später leicht bergab, bis zum Wellnerweg.

 

Auf diesem Forstweg nach rechts weiter, Dammgraben und Schachtkopf (altes Bergbaugebiet) überqueren, schließlich entlang der Hochspannungsleitung über den Schwarzenberg und auf dem asphaltierten Wellnerweg hinunter nach Altenau zum Großparkplatz.

 

3 Okertalsperre – Kellwassertal – Schwarzenberg

Länge:  ca. 7,5 Kilometer

Vom Parkplatz ca. 100 Meter die Straße An der Bornkappe hinauf und dann nach links dem „R“-Zeichen der „Altenauer Runde“ folgend auf ziemlich ebenem Weg am südlichen, später westlichen Hang des Schwarzenberges entlang, erst oberhalb von Schneidwasser und Oker, dann immer oberhalb der Hüttenstraße. Hinter den letzten Häusern Altenaus wird die Oker erreicht, die hier das schwarze Wasser als letzten Zufluss vor der Talsperre aufnimmt.

 

Rechts der Oker bis zur Okertal-Vorsperre wandern, dann auf schmalem Waldweg parallel zum Ufer ins Kellwasser und auf die Forststraße, diese Talstraße ca. 500 Meter leicht bergan bis zu einer alten Brücke gehen. Hier kreuzt von rechts kommend der Ahrendsberger Fußweg die Forststraße, auf diesem Weg bergauf durch den Wald auf den Schwarzenberg hinauf, die Freileitungstrasse kreuzend. Oberhalb der obersten Häuser An der Bornkappe erreicht man den Wellnerweg, auf diesem 800 Meter bergab und der Ausgangspunkt ist wieder erreicht.

 

4 Wolfswarte

Länge:  ca. 10 Kilometer, 450 Höhenmeter Aufstieg

Die kleine Anliegerstraße Am Mühlenberg hinauf, dann auf dem rechts abbiegenden Fußweg zur kleinen Oker weiter, gegenüber vom Kinderspielplatz ist der Gustav-Baumann-Weg, diesen bergauf über die Kunstbergwiesen in den Wald am Auslauf des Bruchberghanges. An der Stelle, wo nach rechts ein schmaler Weg zum Okerstein und ins Tal der Großen Oker führt, geht es nach links auf dem Forstweg weiter bergauf, von Hochwald, Jungwald und rechts von Moorfichtenwald begleitet, an einer kleinen Schutzhütte vorüber (die „Wilde-Sau-Hütte“, deren Name an die berühmte Ski-Abfahrt „Wilde Sau“ der 50-er und 60-er Jahre erinnert).

 

Mit dem Ziel, die schroffe Quarzitklippe Wolfswarte, vor Augen weiter bergauf. Bevor der Forstweg direkt unter der Klippe mit einer Wendestelle endet, geht es rechts ab und in einem Bogen auf die Wolfswarte. Bei gutem Wetter hat man eine schöne Aussicht auf Altenau und den Westharz, bei klarer Sicht sind das Leine- und Weserbergland mit dem markanten Köterberg, das norddeutsche Tiefland mit den Kalibergen bei Sehnde, Salzgitter, Braunschweig und der Elm erkennbar. Achtung: Auf über 900 Metern Seehöhe ist es oft stürmisch und überraschend kalt. Daher sollte man auch im Sommer Pullover und Anorak im Rucksack mitnehmen.

 

 

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